Neuer inklusiver Spielplatz

Aktualisiert: 23. Okt 2020

Ausschuss trifft sich für erste Gespräche


„In solchen Zeiten sind so besondere Orte wie dieser goldwert!“, betont Sunniva Engelbrecht vom Förderverein der Kinder der Kita in der Markusstraße. Und in Hamburg haben wir so einen besonderen Ort: Es ist „Onkel Rudi“ in der Hamburger Neustadt.


Er ist der erste und der bisher einzige öffentliche inklusive Spielplatz Hamburgs. Und es ist wirklich ein Spielplatz, auf dem alle Kinder gemeinsam spielen können: große und kleine, behinderte und nicht behinderte Kinder. Es gibt Karussells, die auch von Rolli-Fahrern genutzt werden können. Sehbehinderte ertasten Übergänge zwischen den Spielgeräten mit den Füßen oder orientieren sich an den kontrastreichen Farben auf dem Boden. Die Spielgeräte sind spannend und abwechslungsreich. Das sei sehr wichtig, so Sunniva Engelbrecht, da der Spielplatz eben für alle Kinder bespielbar sein muss.


Die Idee zu einem „Spielplatz für alle“ hatte der Förderverein der Kinder der Kita in der Markusstraße.

Mit Hilfe von vielen Spenden und Geld vom Bezirksamt Hamburg-Mitte konnte „Onkel Rudi“ zu einem inklusiven Spielplatz umgebaut werden. Das war vor 1,5 Jahren. Jetzt wird überlegt, vielleicht einen weiteren Spielplatz dieser Art in Eimsbüttel zu bauen. „Ein politischer Antrag wurde eingereicht“, berichtete Monika van Sprang vom Bezirksamt Hamburg-Mitte. Wo und wann dieser neue inklusive Spielplatz in Eimsbüttel entstehen soll, ist noch unklar.

Am Mittwoch, 28.10.2020, wollen die Mitglieder des Jugendhilfe-Ausschusses in einer nicht-öffentlichen Sitzung über das Projekt sprechen. Vielleicht gibt es in Hamburg bald einen zweiten „Onkel Rudi“. Einen zweiten besonderen Ort, an dem alle Kinder in seltsamen und schönen Zeiten gemeinsam spielen können.


Spielplatz "Onkel Rudi", Markusstraße, 20355 Hamburg

www.förderverein-kita-markusstrasse.de



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