Kältebus für Hamburger Obdachlose jetzt mit Rollstuhlrampe

In Hamburg ist wieder das Winternotprogramm für obdachlose Menschen gestartet. Im gesamten Stadtgebiet stehen ab sofort mehrere Großunterkünfte und Wohncontainer für über 1000 Obdachlose zur Verfügung. Die meisten dieser Unterkünfte dienen allein in der Nacht als Schlafplatz und damit vor allem zum Schutz vor dem Erfrieren.


Um die obdachlosen Menschen im Winter schneller und besser versorgen zu können, gibt es seit 2019 den sogenannten "Kältebus" in Hamburg. Mit diesem Bus fahren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer täglich durch die Stadt, verteilen warme Decken und warme Kleidung und nehmen am Abend die Obdachlosen mit in die nächsten freien Unterkünfte.


In diesem Jahr konnte mithilfe von Spendengeldern ein neuer, größerer Kältebus finanziert werden. Dieser ist erfreulicherweise mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet. Somit können nun auch problemlos obdachlose Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer in geeignete, barrierefrei zugängliche Notunterkünfte gebracht werden.


Wer mehr über das Hamburger Winternotprogramm erfahren möchte, der findet mehr Informationen in der Online-Ausgabe des Straßenmagazins Hinz&Kunzt und beim Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e.V.


Übrigens: die nächste Ausgabe von Hinz&Kunzt ist nicht mehr weit und widmet sich inhaltlich – und das freut uns sehr! - dem Thema Barrierefreiheit. In Kürze dann erhältlich bei jeder Hinz&Künztlerin bzw. jedem Hinz&Künztler überall in Hamburg. Also unbedingt kaufen!




Quellen: Obdachlose: Ab Montag rettet der Kältebus wieder Leben (hinzundkunzt.de) Winternotprogramm für Obdachlose in Hamburg - hamburg.de

Bilder: © Benjamin Laufer, Hinz&Kunzt


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